icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Bruder Konrad Fest 22 4 2018 15 info-icon-20px Foto: Roswitha Dorfner

Bruder Konrad - Botschaft heute

Wir Brü­der Kapu­zi­ner sind seit 1803 in Alt­öt­ting. Die äuße­re Situa­ti­on hat sich viel­fach gewan­delt. Wir leben als Gemein­schaft von Brü­dern, jeder mit sei­nen Auf­ga­ben je nach Talent und Aus­bil­dung. Der Pfört­ner Br. Kon­rad Birn­dor­fer aus Par­zham hat uns ein Ver­mächt­nis hin­ter­las­sen. Sein Bei­spiel ermu­tigt uns und for­dert uns heraus.

Wenn ich an Bru­der Kon­rad den­ke, fällt mir ein…. 

  • Er leb­te ein ein­fa­ches Leben, tief­grün­dig und weit­her­zig. — Das macht mir Mut. 
  • Er nahm sein Schick­sal in die Hand und folg­te sei­ner Beru­fung. — Ich habe Respekt vor die­ser Entscheidung. 
  • Er ließ sich von Gott den Weg zei­gen, den er gehen soll­te. Sein Leben ver­weist auf den, der grö­ßer ist als alles, auf Gott. — Das lässt auch mich hoffen.
  • Was sein Herz erfüll­te war Lie­be und Lei­den im Stau­nen und Anbe­ten und Bewun­dern der namen­lo­sen Lie­be zu uns armen Geschöpfen“.
  • Er trau­te Gott viel zu und ließ sich immer wie­der neu von Gott über­ra­schen. — Ich will Gott um Über­ra­schungs­herz“ bitten. 
  • Er kam mit wenig aus, er kon­zen­trie­re sich auf das Wesent­li­che, statt im Über­maß von Mög­lich­kei­ten zu ertrin­ken. — Sein Lebens­stil fas­zi­niert mich. 
  • Er konn­te sich los­las­sen statt alles in der Hand haben zu wollen. 
  • Er konn­te schen­ken ohne Angst, selbst leer aus­zu­ge­hen. Er fand sei­ne inne­re Frei­heit ohne äuße­re Absi­che­rung. — Ich ahne eine wohl­tu­en­de Freiheit.
  • Er war den Men­schen zuge­wandt und nahm ehr­lich Anteil an ihren Sorgen. 
  • Er ist mir Vor­bild, wenn ich mich bemü­he, mich zu sam­meln, die Stil­le zu suchen. – Ich ler­ne, dass die Tür zum Leben in der Stil­le aufgeht. 
  • Er war ein­fach vor Gott und sein Herz wur­de weit. Er kreis­te nicht um sich selbst. Er gab sei­nem Wün­schen und Wol­len eine Richtung. 
  • Er pass­te in kein Sche­ma. Sei­ne Sehn­sucht trug ihn vor­an als Gottsucher. 
  • Er leg­te sei­ne Hän­de nicht in den Schoß, als er ins Klos­ter ging. Er nutz­te sie anders: zum Wei­ter­ge­ben des­sen, was den Kapu­zi­nern über­las­sen wor­den war, um es mit den Armen zu tei­len. – Er ist Patron des SLW (Kin­der- und Jugend­hilfs­werk der Kapuziner) 
  • Der Pfor­ten­bru­der öff­net inne­re Türen. – Wir nen­nen ihn den Tür­öff­ner Gottes. 

Er ermu­tigt mich, der Zer­streu­ung zu ent­flie­ßen. Statt zum Noch-Mehr-Machen-Wol­len moti­viert er mich dazu, mei­ne Wahl zu treffen. 

Es war Got­tes Wil­le: ich muss­te alles ver­las­sen, was mir lieb und teu­er war. Ich muss­te mei­nem Beruf nach­kom­men. Ich konn­te nicht anders.”